FAQ

Allgemeine Fragen & Antworten

Jeder hat ein privates Zimmer mit ungefähr 12 m2 und der Rest beinhaltet eine kleine Küche, Bad und großes Wohnzimmer.

30€ Pro Semester.

Es hängt davon ab welche Strom Anbieter bzw Tarife man hat. Algemeine ist es ca 60-70€. 

Jeder Bewohner der den Semesterbeitrag gezahlt hat ist berechtigt, die Waschmaschinen und Trockner im Waschkeller zu benutzen (hier vielleicht einen Plan oder so, wo der Keller liegt). Um eine Maschine nutzen zu können, ist nur Geld auf dem Benutzerkonto notwendig. Hast du ein Guthaben auf deinem Konto, kannst du eine leere Maschine beladen und auf der Internetseite (link zur Seite) freischalten.
Wichtig: Bitte immer einen Wäschekorb o.ä. vor der Maschinen stehen lassen, damit Bewohner deine Wäsche aus der Maschine holen können, falls du es mal nicht zeitnah schaffst.

3,5 Jahre und danach besteht die Möglichkeit den Vertrag zu verlängern, wenn man entweder für mindestens ein Jahr im Wohnheim aktiv war oder man innerhalb des nächsten Semesters sein Studium beenden kann.

Wenn du gerne Wäsche waschen willst, aber gerade keine Maschine frei ist, kannst du gucken, ob eine Maschine schon fertig ist. Ist eine Maschine fertig aber die Wäsche wurde noch nicht entnommen, darfst du die Wäsche vorsichtig rausholen und in den davor stehenden Wäschekorb/Tüte o.ä. laden. Bitte lass daher auch immer selber einen Korb o.ä vor der Maschine stehen. Sind alle Maschinen gerade am laufen musst du leider es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchen.

Ist das Programm beendet? Wenn nicht, lass es zu Ende laufen, erst dann lassen sich die Maschinen öffnen. Ist dies nicht möglich oder die Maschine lässt sich noch immer nicht öffnen, kannst du zur Leitung der Wasch-AG gehen. Sie besitzt einen Notschlüssel mit dem sich die Maschinen manuell öffnen lassen.

  • Um das Internet nutzen zu können, musst du zuerst auf unserer Internetseite einen Account erstellen. Nach deiner Registrierung verifizieren wir deine Daten und schalten deinen Login frei.
  • Im Login Bereich findest du dann die IP Daten, die du im Router oder PC konfigurieren musst, um Internetzugang zu erhalten.

1. Stelle sicher, dass dein Kontostand nicht negativ ist
2. Starte den Router neu
3. Stelle sicher, dass die statische IP korrekt konfiguriert ist
4. Stelle sicher, dass das Kabel in Ordnung ist (teste mit einem anderen Kabel falls vorhanden)
5. Setze den Router auf Werkseinstellungen zurück und konfiguriere die statische IP neu
6. Versuche, einen PC ohne Router direkt zu verbinden (hierfür muss die statische IP im PC konfiguriert werden)

Dein Onlinekonto stellt dir aber noch andere Funktionen zur Verfügung. Du kannst dort beispielsweise eine Übersicht über deine bezahlten Beiträge einsehen oder die Waschmaschinen und Trockner unseres Wohnheims freischalten. Schau dich am besten ein wenig um.

  • alle Formulare und Infos: https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/downloads/wohnen.html
  • Studienende: wenn du noch keine Verlängerung erhalten hast und über das Prüfungsamt nachweisen kannst, dass du in spätestens 1 Jahr das Studium abschließen wirst. Danach werden keine weiteren Verlängerungen gewährt.
  • Aktivität in der Selbstverwaltung: wenn du mindestens zwei Semester in der Studentischen Selbstverwaltung aktiv warst
    und in der Aktivenliste des Wohnheims geführt wirst
  •  max. 1 Jahr Mietverlängerung
  • Verlängerungen durch Aktivität sind unbegrenzt oft möglich
  • Antrag muss mindestens 2 Monate vor Mietende bei der Wohnheimverwaltung vorliegen
  •  1,5 bis 2 Monate vor Auszug: Termin mit dem Hausmeister machen.
  • Der Hausmeister schaut dann was in der Wohnung gemacht werden muss (Löcher füllen, kleinere Reparaturen, …) und gibt Tipps zum Aufbereiten der Wohnung zum Auszug.
  • Der Hausmeister macht auch direkt einen Termin zur Schlüsselübergabe aus.
  •  Am Tag der Schlüsselübergabe muss die Wohnung leer und sauber sein
  •  Bitte teile der Netzwerk AG mit, sobald du ausgezogen bist. Verbleibendes Guthaben auf deinem Account wird dir auf dein Bankkonto überwiesen.

Schimmel in der Wohnung

  • Mindestens einmal pro Tag lüften
  • Mindestens zwei Fenster/Türen gleichzeitig öffnen -> Querlüftung, Durchzug
  • Beim Lüften immer die Fenster ganz öffnen, nicht nur auf Kipp
  • Die Fenster insbesondere bei kalten Temperaturen nicht zu lange offenlassen
  • Heizung zwischen 3 und 4 stellen:
  • Je wärmer die Raumtemperatur gegenüber der Außentemperatur, desto häufiger muss gelüftet werden
  • Wäsche möglichst nicht in der Wohnung trocknen
  • Wenn feuchte Sachen trocknen, mindestens alle 2 Stunden lüften
  • Nach dem Duschen, Kochen und Aufstehen sollte gelüftet werden

Schimmel entsteht dort wo Feuchtigkeit und Wärme Schimmelsporen einen Nährboden bieten. Schimmelsporen befinden sich ganz natürlich zu einem geringen Anteil in der Luft. Bei hohem Schimmelbefall kann aber nicht nur die Bausubstanz Schaden nehmen sondern auch die Gesundheit der Bewohner. Um Schimmelbildung zu vermeiden, reicht es einen der drei Faktoren (Feuchtigkeit, Wärme, Schimmelsporen) zu entziehen. Um Schimmel zu vermeiden, sollte also Feuchtigkeit an Wänden und Decken verhindert werden.

Wir haben nun festgestellt, dass Schimmel in Wohnungen immer dort entsteht, wo eine Fläche feucht ist. Wenn sich also an einer Wand Schimmel bildet, muss es dort feucht gewesen sein. Wo kommt die Feuchtigkeit aber her?

Feuchte Wände und Decken können verschiedene Ursachen haben. Ein undichtes Dach oder Risse im Mauerwerk, ein Rohrbruch oder auch eine defekte Waschmaschine des Nachbarn über uns können zu Feuchtigkeit an Decken und Wänden führen. All das ist aber eher selten. In den allermeisten Fällen entsteht die Feuchtigkeit als Kondensat durch Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft.

Das bringt uns zur nächsten Frage: Was ist Kondensat und wie entsteht es? Wenn wir das beantwortet haben, bleibt nur noch zu Klären wie Kondensation an Wänden und Decken verhindert werden kann.

Wir alle haben sicherlich schon einmal beobachtet, dass eine Scheibe beschlägt, wenn man sie anhaucht. Woran liegt das? Wenn wir etwas anhauchen, kommt die Luft aus unserer Lunge und hat somit eine Temperatur von ca. 37 °C. Eine Fensterscheibe ist je nach Außentemperatur viel kälter. Wir können also bereits festhalten, dass Wasser kondensiert, wenn Luft warm ist und eine Fläche (Fensterscheibe, Wand, Decke, …) kälter ist. Aber wie hängt die Temperatur mit Feuchtigkeit zusammen?

Unsere Umgebungsluft enthält immer einen mehr oder weniger hohen Anteil Wasserdampf. Wie viel Wasserdampf von unserer Umgebungsluft aufgenommen werden kann, hängt von der Temperatur ab. Es gilt: Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen (exponentiell mehr). So kann 1 Liter Luft bei einer Temperatur von 0 °C maximal 5 g Wasser aufnehmen, bei 10 °C 9 g, bei 30 °C aber schon 30 g Wasser und bei 60 °C über 100 g Wasser. Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt an wie viel Gramm Wasser sich in einem Kubikmeter Luft befinden. Die relative Luftfeuchtigkeit ist das Verhältnis der tatsächlich enthaltenen zur maximal möglichen Masse an Wasserdampf in der Luft; oder anders ausgedrückt das Verhältnis zwischen der absoluten Luftfeuchte und der maximalen Luftfeuchte.

Angenommen haben wir 1 Liter Luft mit 5 g Wasserdampf bei 0 °C. Daraus ergibt sich eine absolute Luftfeuchtigkeit von 5g/1l und eine relative Luftfeuchtigkeit von phi=absolute Luftfeuchtigkeit / maximale Luftfeuchtigkeit = (5g/1l)/(5g/1l) = 1 = 100%. Wenn wir die Luft ohne weitere Zufuhr von Wasser auf 10 °C erwärmen, haben wir immer noch eine absolute Luftfeuchtigkeit von 5g/1l, aber eine relative Luftfeuchtigkeit von phi=absolute Luftfeuchtigkeit / maximale Luftfeuchtigkeit = (5g/1l)/(9g/1l) ~ 56%. Wenn wir weiter auf 30 °C erwärmen, bleibt eine relative Luftfeuchtigkeit von 17%. Umgekehrt, wenn wir 1 Liter Wasser bei 30 °C mit 70% relativer Luftfeuchtigkeit (also mit 21g/1l absoluter Luftfeuchtigkeit) herunterkühlen, steigt die relative Luftfeuchtigkeit immer weiter an. Bei ca. 23 °C wird eine relative Luftfeuchtigkeit von 100% erreicht und Wasserdampf beginnt zu kondensieren.

Aus den vorangegangenen physikalischen Grundlagen lässt sich schlussfolgern, dass hohe Luftfeuchtigkeit und kalte Wände und Decken vermieden werden sollten. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40% und 60% liegen.

Eine besonders hohe Luftfeuchtigkeit ist immer in Räumen zu finden, in denen ein Wasseranschluss vorhanden ist (Badezimmer, Küche) oder in denen durch Atemluft oder Schweiß die Feuchtigkeit steigt (Schlafzimmer). Um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren, sollte „quergelüftet“ werden, d.h. es sollten immer mindestens 2 Fenster oder Türen geöffnet werden, sodass Durchzug entsteht. Dadurch kann die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit möglichst schnell an die Luftfeuchtigkeit draußen angepasst werden. Mindestens einmal täglich sollte in der gesamten Wohnung gelüftet werden. Zusätzlich nach dem Duschen, Kochen und morgens nach dem Aufstehen.

Bei kälteren Außentemperaturen sollte nicht zu lange gelüftet werden (max. 2 Minuten), damit die Wände nicht auskühlen und dadurch Wasserdampf kondensieren kann. Wenn doch einmal ein Fenster etwas länger offen war, sollte nach dem Schließen die Heizung angeschaltet werden und die Zimmertür geschlossen bleiben bis der Raum wieder dieselbe Temperatur hat wie die restlichen Räume der Wohnung. [Ansonsten strömt warme Luft (22 °C; 50 % rel. Feuchtigkeit; ca. 10 g Wasser pro m^3 Luft) aus den anderen Räumen in den kalten Raum. Angenommen die Wände sind auf 10 °C heruntergekühlt, kühlt die warme Luft in der Nähe der Wände herunter und die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Bei 10 °C die rel. Luftfeuchtigkeit von 100% überschritten und Wasser kondensiert an den Wänden.]

Wäsche sollte nicht in Wohnungen getrocknet werden. [Die Zimmer in unseren Wohnungen haben ein Volumen von ~40 m^3 = 40 l. Bei 22 °C und einer rel Luftfeuchtigkeit von 50% reichen schon 400 ml Wasser um die Luftfeuchtigkeit im gesamten Raum auf 100% ansteigen zu lassen.] Es ist aber nicht immer vermeidbar, z.B. wenn Handtücher nach dem Duschen trocknen. Dann sollte regelmäßig alle 2 Stunden wie oben beschrieben gelüftet werden bis die Wäsche trocken ist.

Zur Beseitigung wird in der Regel Chlorbleiche (Natriumhypochlorid) eingesetzt. Wasserstoffperoxid kann zur Desinfektion verwendet werden, bleicht aber die betroffenen Stellen nicht so gut wie Chlor. Beim Umgang mit chlorhaltigen Mitteln gilt zu beachten, dass sie nicht mit anderen Chemikalien gemischt werden dürfen, da giftiges Chlorgas entstehen kann.

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